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Reisebaukasten Kuldiga
(Goldingen)

Kuldiga
(Goldingen)

Die Stadt an der Venta (Windau)

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Wasserfall Kuldiga
Wasserfall in Kuldiga

Goldingen Geschichte

Wasser ist das beherrschende Element in Kuldiga. Der Katarakt ist mit 275 der breiteste Wasserfall Europas und bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt an der Venta (Windau). Die Backsteinbrücke aus dem 19. Jh. ist ebenfalls sehr imposant und erinnert an den wirtschaftlichen Aufschwung der Gründerzeit. Keimzelle der Stadt ist die Ordensburg, als "Jesusburg" bezeichnet. Der Name "Goldingen" mag auf die griechische Bedeutung von Christus (= Gold) zurückgehen, jedenfalls erhielt man unter diesem Namen 1347 das Stadtrecht und trat 1368 der Hanse bei. Im 16. Jh. wurde Goldingen als Residenz des Herzogs Gotthard Kettler zur Hauptstadt von Kurland und erlebte seine erste wirtschaftliche Blühte. Durch mehrere Kriege und die Pest verlor die Stadt vorübergehend an Bedeutung.

 

Backsteinbrücke Kuld
Backsteinbrücke in Kuldiga
Mit der ersten Unabhängigkeit Lettlands 1918 wurde die Stadt in Kuldiga umbenannt, Kurland wurde als Kurzeme eine von vier Provinzen der Republik. Nach kurzer Besetzung des Landes durch die Sowjets marschierte die Wehrmacht auch hier wieder ein. Unter ihr und der SS wurden die jüdischen Bewohner, die über 10% der Einwohnerschaft ausmachten zunächst enteignet und entrechtet, später von Letten und Deutschen in den umliegenden Wäldern erschossen. Ob die Beteiligung der Letten daran freiwillig war, ist umstritten. Nach erneuter Besetzung und Eingliederung von Lettland in die Sowjetunion wurde 1991 erneut die Unabhängigkeit erlangt und Kuldiga wurde wieder Hauptort der Provinz Kurzeme.

 

Bach in Kuldiga
Bach in Kuldiga

Kuldiga Hotels, Pensionen, Appartements

Neben dem imposanten Wasserfall machen kleine Bäche und Kanäle, teilweise durch Wehre aufgestaut, die Stadt zu einem besonders im Sommer lohnenden Ausflugsziel, wo überall etwas rauscht und plätschert. Im Gegensatz zu Riga, das von vielen Letten als "russische Stadt" erlebt wird, hat sich Kuldiga den Charme einer typisch lettischen Kleinstadt erhalten. Vom Tourismus weitgehend unbeachtet, finden sich denn hier auch wenige Hotels. Dennoch lohnt sich ein Besuch und wer in Kurland übernachten möchte, weiß die zu edlen Hotels ausgebauten Herrenhäuser der Umgebung von Kuldiga zu schätzen. Auch findet sich auf dem Land manch kleines doch sauberes Hotel, das zum Urlaub in unberührter Natur einlädt. Wer nicht im Hotel übernachten möchte, kann sich auf einer kleinen Anlage an einem nahe Kuldiga gelegen See eine Hütte mieten und dort in einmaliger Natur segeln, surfen, angeln oder einfach die Seele baumeln lassen.



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