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Baltikum Informationen

Allgemeine und spezielle Baltikum Info über Estland, Lettland und Litauen


Blue Skies
Can you tell blue skies from pain?
“Das Baltikum” als Land oder Länderverbund gibt es eigentlich nicht. Der Begriff wird dennoch allgemein üblich für die Länder Estland, Lettland und Litauen verwendet, die sich jedoch zurecht als eigenständige Nationen mit sehr unterschiedlicher Kultur verstehen. Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht über Land und Leute, Natur, Kultur und Sehenswürdigkeiten sowie weitere Baltikum-Informationen.

Für Hinweise und Anregungen sind wir dankbar und freuen uns natürlich, wenn Sie diese Seite bookmarken oder auf sie verlinken. Gerne beraten wir Sie persönlich bei Ihrer Reiseplanung. Doch nun viel Spaß beim Stöbern.

Baltikuminfo - allgemeine Baltikum Infos für Reisende

In den Kurzinfos finden Sie alphabetisch geordnete Baltikuminfo und Reiseinformationen von A wie Arzt... bis ...Z wie Zeitzone. Die Baltikum Karte zeigt die wichtigsten Städte in Estland, Lettland und Litauen sowie in den benachbarten Ländern. Im Reiseführer "Baltische Länder" von Claudia Marenbach aus dem Michael Müller Verlag, den Sie direkt online bestellen können, finden Sie weitere Baltikum-Infos.

Kurzinfos
Reiseführer
Große Baltikum Karte

Land und Leute

Erfahren Sie mehr über die drei jungen Nationen, deren Einwohner den Begriff „Baltikum“ gar nicht schätzen. Was sind die wirtschaftlichen Stärken der Länder, woher kommen die baltischen Sprachen, wieso gehört Estnisch nicht dazu und weshalb sind die meisten Litauer katholisch, während in Estland und Lettland die Reformation Einzug hielt?

Estland
Lettland
Litauen

Baltische Städte

Spätestens seit dem Eurovision Song Contest 2002 in Tallinn ist die mittelalterliche Stadt am finnischen Meerbusen auch hierzulande ins Interesse einer breiteren Öffentlichkeit gerückt. Doch vom welchem Land ist es die Hauptstadt? Wo liegen Vilnius und Riga? Neben den drei baltischen Hauptstädten, deren Altstädte zum Unesco-Weltkulturerbe gehören, gibt es viele weitere spannende Orte zu entdecken. Bevor 1945 die fast 800-jährige Geschichte der Deutsch-Balten endete, war die Universität Dorpat vielen ein Begriff hierzulande. Heute heißt die Stadt Tartu und ist zu Recht der Stolz des...ja welchen Landes?

Estland

Tallinn
Klöster
Universitätsstadt Tartu
Pärnu
Narva


Lettland

Riga
Jurmala bei Riga
Sigulda
Cesis


Litauen

Barockstadt Vilnius
Wasserburg in Trakai
Nidden (Nida)
Kaunas
Hafenstadt Klaipeda

Baltikum Geschichte

Die erste Besiedlung des heute Baltikum genannten Gebietes begann vor fast 10.000 Jahren. Durch Vermischung der zugewanderten Völker aus Asien und Europa entstanden eigenständi- ge Kulturen. Die Völker im nördlichen Teil des Baltikums, auf dem Gebiet des heutigen Estlands und nördlichen Lettlands, hatten im Mittelalter noch keine feudalen Strukturen ausgebildet, sondern lebten in dörflichen, von einander unabhängigen Verbänden. Sie hatten den Eroberungszügen der Kreuzritter nichts entgegenzusetzen. Seit der Unterwerfung durch den Schwertbrüderorden wurde dieses Gebiet Livland genannt. Die Litauer im südlichen Baltikum lebten jedoch zu dieser Zeit bereits in größeren, von Fürsten geleiteten Stammes- verbänden. Sie konnten sich so erfolgreich gegen die Eroberung durch das preußische und livländische Ordensland wehren. Bereits 1236 wurden die Ordensritter bei Siauliai vernich- tend geschlagen und die berühmte Schlacht von Tannenberg im Jahr 1410 leitete den Nie- dergang der Ordensherrschaft ein. In der Folge kam es zu wechselnder Oberherrschaft durch Schweden, Russen und Polen-Litauen, doch die Verwaltung von Riga und Tallinn, damals die reichsten Städte der Welt, blieb bis zum Ende des 19. Jh. in deutscher Hand. Lesen Sie nach- folgend mehr zu ausgewählten Themen aus der Baltikum-Geschichte.

Allgemeine baltische Geschichte

Ursprünge
Mittelalter
Neuzeit


Spezielle Themen

Tallinn
Daugava
Deutscher Ritterorden
Zeit der Hanse
Mittelalter
Hexenverfolgung
Gilden im Mittelalter
Baltischer Landadel
Konzentrationslager
Baltischen Sowjetrepubliken
Singende Revolution
Untergang der Estonia
Gutshöfe und Herrenhäuser
Freiluftmuseen
Stadtmauern


Exkurs

Ostpreußen

Geologie und Natur im Baltikum

Auf den ersten Blick wirkt das Baltikum geologisch nicht besonders aufregend, der höchste Berg kommt gerade mal auf 300 m. Dennoch gibt es faszinierende Landschaften, von denen die Kurische Nehrung mit ihren bizarren Wanderdünen sicherlich am bekanntesten ist. Doch auch der Glint, eine Bruchkante im Karst, die sich von St. Petersburg bis zu den Aland-Inseln zieht, ist überaus sehenswert. Viele Bäche und Flüsse stürzen über den Glint in die Tiefe. Der 8 m hohe und 50 m breite Jägala-Wasser bietet ein einmaliges Naturschauspiel, wenn er im Winter gefriert. Die Felsstufe geht auch durch den Lahemaa Nationalpark, dessen Name (deutsch: „Land der Buchten“) von den unzähligen Inseln, Halbinseln und Buchten kommt. In ihm sind viele seltene Tiere und Pflanzen zu finden. Beeindruckend ist auch der Gauja Nationalpark. Sein Namen gebender Fluss hat sich in roten Sandstein gegraben, der mit dem satten Grün des ursprünglichen Waldes einen schönen Kontrast bildet. Hier finden Sie eine Übersicht über die interessantesten Themen aus Geologie und Natur im Baltikum.

Kurische Nehrung
Wasserfälle
Gauja Nationalpark
Lahemaa Nationalpark
Peipussee
Kurland in Lettland
Bernstein
Kolka

Baltikum Kultur

Die ersten Zeugnisse von Jägern und Sammlern im Baltikum sind Funde der mesolithischen Maglemose-Kultur, genannt Kunda-Kultur, nach dem Hauptfundort im Norden Estlands. Ihr folgte die Narva-Kultur, die bereits die Tonverarbeitung kennt und auf landwirtschaftliche Strukturen hindeutet. Im Gebiet des heutigen Litauen gab es im Mittelalter die ersten Fürsten- tümer. Die dort lebenden „letzten Heiden Europas“ verehrten bis zur Christianisierung in Folge der Krakauer Hochzeit im 14. Jh. Naturgottheiten. Wohl mit ein Grund, warum Litauen lange ein Hort der Toleranz war. Bereits im 14. Jh. siedelten hier viele der im übrigen Europa ver- folgten Juden. im 18. Jh. war ein Drittel der Einwohner von Vilnius jüdischen Glaubens, was der Stadt den Beinamen Jerusalem des Nordens einbrachte. Die Kultur der Letten und Esten ist wegen der Fremdherrschaft ab dem Mittelalter hauptsächlich mündlich, in Liedern und Sagen, überliefert. Erst im 19. Jh. wurden in Rahmen des Nationalen Erwachens weite Teile der Ureinwohner alphabetisiert. Noch heute spielen Epen und Volksmusik dort eine große Rolle, wie z.B. in den regelmäßigen Sängerfestspielen in Tallinn und Riga. Doch natürlich trugen auch die Besatzer zum heutigen Kulturgut bei. Berühmt sind z.B. die Jugendstilbauten des Michael Eisenstein oder die Backsteingotik in den Hansestädten. Lesen Sie hier mehr über die Baltikum-Kultur.

Unesco Weltkulturerbe
Thomas Mann
Simon Dach
Berg der Kreuze in Siauliai
Sängertradition
Baltische Nationalepen
Jüdische Kultur und Geschichte
Jugendstil
Barockzeit
Gotik

 
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