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Die baltischen Hauptstädte

Beispielangebot einer achttägigen Reise durch das Baltikum für feste Gruppen - Änderungen nach Ihren Wünschen

Stadtmauer von Tallinn
Stadtmauer von Tallinn
In acht Tagen entdecken Sie die baltischen Hauptstädte Vilnius, Riga und Tallinn (Reval) sowie den Gauja-National- park und die Hansestadt Tartu (Dorpat). Beginn ist in Vilnius, Ziel in Tallinn. Änderungen oder Ergänzungen neh- men wir gerne nach Ihren Wünschen vor.

Auf Wunsch erhalten Sie ein Angebot inklusive Hinflug ab Ihrem bevorzugten Flughafen sowie Rückflug ab Tallinn. Natürlich können Sie auch die Flüge selber buchen und nur die Leistungen vor Ort in Anspruch nehmen.


Restaurant in Vilnius
Restaurant in Vilnius

1. Tag: Ankunft in Vilnius

Ihr Reisebegleiter holt Sie am Flughafen ab. Je nach Ankunftszeit des Fluges machen Sie nach dem Einchecken im Hotel einen kurzen Spaziergang zur Orientierung durch die Altstadt.

optional: Dinner im mittelalterlichen Restaurant, auf Wunsch mit Folkshow
Übernachtung: im Zentrum von Vilnius


Dominikanische Kirche
Dominikanische Kirche

2. Tag: Stadtführung in Vilnius

Auf einer Führung lernen Sie die Altstadt von Vilnius kennen, die sich am besten zu Fuß erkunden lässt. Schmale, verwinkelte Gassen, in denen Häuser mit liebevoll begrünten Innenhöfen zu sehen sind, führen auf den mondänen Rathausplatz. Das Rathaus selbst ist ebenso wie die Kathedrale im klassizistischen Stil errichtet, während die meisten Kirchen in Vilnius im barocken Stil erbaut sind. Sehenswert ist auch die gotische Annenkirche und die von Jesuiten errichtete Universität mit der weltberühmten Bibliothek.

optional: Dinner im Kellerrestaurant mit litauischen Spezialitäten
Übernachtung: wie am Vortag


Berg der Kreuze
Berg der Kreuze bei Siauliai

3. Tag: Berg der Kreuze und Schloss Rundale

Auf der Fahrt nach Riga halten Sie kurz am Berg der Kreuze bei Siauliai. Auf dem Hügel, der bereits zu vorchristlicher Zeit religiöse Kultstätte war, wurden während der Sowjetzeit Zehntausende Kreuze errichtet, die an die Deportierten gemahnen.


Schloss Rundale
Schloss Rundale
Weiter geht es zum Schloss Rundale, der Sommerresidenz der Herzöge von Rundale. Der Bauherr Biron hatte 1735 den italienischen Architekten Rastrelli, der auch das Winterpalais in St. Petersburg erbaut hatte, angeheuert. Da Biron beim Zaren in Ungnade viel und in die Verbannung musste, wurde das Schloss erst nach seiner Rückkehr 1763 vollendet. Anschließend Fahrt nach Riga.

optional: Dinner im Restaurant mit lettischen Spezialitäten vom heißen Stein
Übernachtung: im Zentrum von Riga


Schwarzhäuptergilde in Riga
Schwarzhäuptergilde in Riga

4. Tag: Stadtführung in Riga

Auf der Führung durch die Altstadt ist eindrucksvoll zu sehen, dass Riga einst die reichste Stadt der Welt war: der Dom, größtes Sakralbauwerk im Baltikum mit der einst größten und noch immer einer der klangschönsten Orgeln der Welt wetteifert mit der Petrikirche, die vom Bürgertum als Gegenmacht zum Bischoff errichtet wurde. Im Kontrast zu den Kirchen im Stil der Backsteingotik stehen reich verzierte, barocke Bürgerhäuser. Heute knüpft die Stadt wieder an ihren Ruf aus den goldenen Zwanzigern als "Paris des Ostens" an. Die schönen Künste wie Malerei, Musik und innovative Mode locken Künstler und Flanierer aus der ganzen Welt.


Jugendstilfassade von Eisenste
Jugendstilfassade von Eisenstein
Auch die Architektur macht Riga zu einer der sehenswertesten Städte: neben Gotik und Barock erlebte der Jugendstil hier seine Blühte. Die eklektizistischen Bauten des russischen Architekten Michael Eisenstein sind weltberühmt, doch auch die Nationalromantik, die nordische Variante der Art Nouveau, prägt das Stadtbild. Nach einem Spazier- gang durch die Alberstraße fahren Sie mit einer historischen Tram, mit einer Innenverkleidung aus Holz mit Intarsien im Jugendstil, durch die Innenstadt zum Villenvorort Mezaparks. Auf der Fahrt werden die herausragenden Beispiele der Architektur vorgestellt.

optional: Dinner im Keller der Jakobskaserne mit Spezialitäten aus den lettischen Regionen Kurzeme, Vidzeme, Zemgale und Latgale
Übernachtung: wie am Vortag


Burg Turaida
Burg Turaida

5. Tag: Gauja-Nationalpark

Im nordöstlich von Riga gelegenen Nationalpark hat sich die Gauja ihr Bett in den roten Sandstein gegraben. Zusammen mit dem üppigen, grünen Wald und dem sich im Fluss spiegelnden Blau des Himmels bietet sich ein reizvoller Kontrast, der am besten vom Bergfried der Bischoffsburg zu genießen ist. Hier liegt auch das Grab von Maija, der Rose von Turaida. Auf einer Wanderung entlang dem Flussufer kommen Sie zur Gutmanishöhle, die unzählige Gravuren aus mehreren Jahrhunderten trägt. Wer aus der hier entspringenden Quelle trinkt, soll die Schönheit Maijas erlangen. An der Höhle erwartet Sie ein Picknick mit gefüllten Piroggen und Rupje Maize, dem berühmten lettischen Schwarzbrot sowie lettischen Wurst- und Käsespezialitäten. Frisch gestärkt geht es weiter entlang der Mäander zu den Ruinen der Ordensburg in Sigulda. Ihre Ritter kämpften permanent mit den Truppen des Bischoffs von Riga. Im Bus geht es dann nach Cesis, der ehemaligen Hansestadt Wenden, wo ein Spaziergang durch den Park der Ordensburg auf dem Programm steht. Die letzte Station des Tages liegt bereits in Estland: die Universitätsstadt Tartu (Dorpat).

optional: Dinner im Pulverkeller der Befestigungsanlagen mit estnischen Spezialitäten und selbstgebrautem Bier
Übernachtung: im Zentrum von Tartu


Rathaus Tartu
Rathaus Tartu

6. Tag: Tartu

Während die baltischen Hauptstädte mit Gotik und Barock aufwarten, herrscht in Tartu der Klassizismus vor. Bei einem Großbrand 1775 wurde fast die gesamte Innenstadt zerstört. Auf der Führung durch die Altstadt sehen Sie das Rathaus, die Universität, den Domberg mit der Ruine der Domkirche und die Johanniskirche mit kunsthistorisch bedeutenden Terrakottafiguren.

Nachmittags geht es zur estnischen Hauptstadt Tallinn.

optional: Dinner im historischen Kellerrestaurant mit estnischen Spezialitäten
Übernachtung: im Zentrum von Tallinn


Stadtmauer in Talllinn
Stadtmauer in Talllinn

7. Tag: Stadtführung in Tallinn

Laufende Streitereien zwischen Klerus und Adel auf dem Toompea (Domberg) und dem Bürgertum in der Unterstadt führten zu Errichtung einer innerstädtischen Mauer, die genauso hoch wie die umgebende Stadtmauer ist. Heute sind noch fast 2km der Mauer und 28 von einst 45 Wehrtürmen, darunter der Kiek in de Kök und der Kanonenturm Dicke Margarethe erhalten. Die Olafkirche war einst das höchste Gebäude der Welt und auch die prachtvollen Gilden zeugen vom Reichtum in der Ver- gangenheit.


Neustadt von Talllinn
Neustadt von Talllinn
Auf der Rundfahrt ist eindrucksvoll zu sehen, dass die Han- sestadt nicht nur in der Vergangenheit lebt. Die Banken und Bürohäuser der Neustadt symbolisieren den "baltischen Ti- ger", der insbesondere durch die Beherrschung neuer Medi- en eine moderne Dienstleistungsgesellschaft geschaffen hat.


Schloss Kadriorg
Schloss Kadriorg
Weiter geht es zum ba- rocken Schloss Kadriorg, das Zar Peter I nach der Eroberung Schwedens vom italienischen Baumeister Nicola Michetti er- richten ließ. Nahe dem Schlosspark liegt der Sängerfestplatz Lauluväljak, auf dem 1991 ein Chor von 30.000 Sängern vor einem Publikum von 500.000 Esten die verbotenen Lie- der anstimmte und damit die singenden Revolution auslöste. Letzte Station ist Pirita (das Brigittenkloster), in dessen Ru- ine oft Aufführungen stattfinden.

optional: Dinner im mittelalterlichen Restaurant Olde Hansa
Übernachtung: wie am Vortag


8. Tag: Abreise oder Verlängerung


Katalogreisen Gruppe Text 2

 
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