Kulinarisches in baltischen Herrenhäusern, Schlössern und Burgen
Achttägige Reise mit Übernachtung in exklusiven Hotels und Herrenhäusern
Schloss Rundale
Die baltischen Länder sind bekannt für ihre zahlreichen Burgen, errichtet ab dem 12. Jahrhundert von verschiedenen christlichen Orden und den litauischen Großfürsten. Doch auch der Adel und das Großbürgertum haben ihre Spuren hinterlassen: die russischen Zaren und kurländischen Herzöge haben sich von italienischen Stararchitekten bombastische Schlösser im Stil des Barock, Rokoko und Klassizismus bauen lassen. Eine Nummer kleiner, doch nicht weniger prunkvoll, sind die Herrenhäuser der deutschen Schnapsbarone, die mit dem Brennen von Wodka und dessen Verkauf in das Reich des Bären sagenhaften Reichtum erworben haben.
Auf dieser exklusiven Reise lernen Sie die schönsten Architekturdenkmäler des Baltikums kennen. In den Hauptstädten übernachten Sie in ****Superior Hotels, auf der Tour in den märchenhaften Herrenhäusern.
Die Reise wird in kleinen Gruppen ausgeführt. Garantierte Ausführung ab zwei Personen.

• Sicherungsscheine •
Transfer zum Hotel bzw. Flughafen •
Willkommenstreffen mit einem Glas Sekt •
Deutschsprachige Reisebegleitung •
Fahrt in modernen Bussen mit Klimaanlage •
7 x Übernachtung im DZ in exklusiven ****-Hotels (Schlösser, Architekturdenkmäler) mit Frühstück •
Transfer zum Hotel bzw. Flughafen •
5 x Dinner in ausgewählten Restaurants mit Landesküche •
2 x Mittagessen (im Karäischen Restaurant in Trakai und im Gutshof Vihula) •
Stadtführungen, Exkursionen und Eintrittsgelder laut Programm •
Individuelles Informationsmaterial (Stadtführer und Tourenbeschreibung) |

• An-/ Abreise per Flug •
Unterbringung im Einzelzimmer •
Verlängerung vor oder nach der Reise
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Vermittlung verschiedener Reiseschutzversicherungen |
ab Euro 979,-
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Hotel Europa Royale1. Tag: Ankunft in Riga
Wie bei allen Reisen von Baltikum Tours können Sie diese Reise inklusive Flug buchen oder individuell anreisen. In jedem Fall werden Sie vom Flughafen abgeholt und zum Hotel begleitet. Vor dem Abendessen treffen Sie im Hotel die weiteren Gäste und den Reisebegleiter zur Besprechung der Reise.
• Dinner im Hotelrestaurant
• Übernachtung im Hotel EUROPA ROYALE RIGA, dem exklusivsten ****Hotel der Stadt.
Silhouette von Riga2. Tag: Führung in Riga und Fahrt nach Vilnius
Vormittags erkunden Sie auf einem Spaziergang die Altstadt von Riga. Der Dom, größtes Kirchenbauwerk des Baltikums, ist ebenso in dem für Hansestädte typischen Stil der Backsteingotik errichtet, wie die Petrikirche. Sie wurde vom Bürgertum als Gegenmacht zum Bischof von Riga errichtet und mit dem seinerzeit höchsten Holzturm der Welt versehen. Doch auch mit dem Adel lagen die Bürger permanent im Clinch und haben das Rigaer Schloss mehrfach abgebrannt, mussten es zur Strafe aber jedesmal selbst neu errichten. Heute ist es Sitz des Präsidenten von Lettland.
Nationalromantik in Riga Mondäne Bürgerhäuser im Stil des nordischen Barock zeugen davon, dass Riga einst reichste Stadt der Welt war. Im 20. Jh. erlebte Riga eine erneute Blüte und trägt seitdem den Beinamen „Paris des Ostens“. Weltbekannt sind die eklektizistischen Jugendstilbauten des Michael Eisenstein, doch auch die Häuser lettischer Architekten im Stil der Nationalromantik, der nordischen Variante der Art Nouveau, sind wunderschön und stehen für das „Nationale Erwachen“ des Jahrhunderte lang fremd beherrschten Volkes.
Berg der Kreuze Nachmittags fahren Sie im modernen Bus nach Vilnius. Auf dem Weg dorthin halten Sie am Berg der Kreuze in Siauliai, der schon zu vorchristlicher Zeit Kultstätte der „letzten Heiden Europas“ war. Während der sowjetischen Besatzung Litauens wurden Abertausende Kreuze in Erinnerung an die Deportierten aufgestellt. Regelmäßig ließ Moskau den Berg mit Baggern räumen, regelmäßig standen kurz darauf mehr Kreuze denn zuvor.
• Dinner im Restaurant in der Altstadt mit lettischen Spezialitäten
• Übernachtung im ****Boutiquehotel ARTIS
Kazimirkirche in Vilnius3. Tag: Vilnius und Trakai
Nach dem Frühstück starten Sie zu einer Rundfahrt durch Vilnius, auf der Sie die imposanten Architekturdenkmäler wie die klassizistische Kathedrale und das Rathaus im gleichen Stil, die gotische Annenkirche und natürlich die vielen barocken Kirchen besichtigen, u.a. die Peter-und-Paul-Kirche, die innen mit unzähligen allegorischen Stuckfiguren verziert ist.
Wasserburg in Trakai Weiter geht es nach Trakai, der ehemaligen Hauptstadt des Landes. Die litauischen Fürsten hatten seinerzeit turksprachige Bewohner der Krim altmosaischen Glaubens als Wache für die Wasserburg engagiert. Ihre Nachfahren leben hier noch heute und servieren Ihnen Kibinai und Kwas im Restaurant am Ufer des Galvesees. Die Burg ist heute eines der wichtigsten nationalen Symbole des Landes, erinnert sie doch an den erfolgreichen Kampf gegen die Kreuzritter. Anschließend geht es zurück nach Vilnius, wo der Rest des Tages zur freien Verfügung ist.
• Übernachtung wie am Vortag
Schloss Ruhenthal4. Tag: Schloss Ruhenthal in Kurland
Auf dem Weg nach Kurzeme (Kurland) machen Sie Halt am von Rastrelli, Baumeister u.a. der Eremitage in St. Petersburg, nach Vorbild des Schlosses von Versaille, errichteten Rokokoschloss in Rundale (Ruhenthal). Wie kaum in einem anderen Ort im Baltikum lassen sich hier die Allianzen der russischen, polnischen und deutschen Machthaber studieren. Bauherr im damals russischen Kurland war Herzog Ernst Johann Biron, geadelt sowohl vom polnischen König als auch vom Kaiser des Heiligen Römischen Reichs. Als Günstling von Zarin Anna stieg er zum mächtigsten Mann in Russland auf, musste nach ihrem Tod in die Verbannung nach Sibirien, aus der er bereits ein Jahr später nach einem Staatsstreich im Reich des Bären zurückkehrte.
Herrenhaus Dikli Weiter geht es zum Herrenhaus des Gutshofes in Dikli, in dem Sie heute nach Gutsherrenart speisen und nächtigen.
• Dinner und Übernachtung im Herrenhaus des Gutshofs Dikli
Bischofsburg in Turaida5. Tag: Gauja Nationalpark und Tartu (Dorpat)
Einen überwältigenden Anblick bietet die Gauja, die sich abwechselnd durch das Grün tiefer Wälder schlängelt und in roten Sandstein gegraben hat. Der Bischof von Riga, dessen Burg in Turaida am nördlichen Ufer steht, und der Schwertbrüderorden, am südlichen Ufer residierend, stritten hier um die Vorherrschaft am Fluss, der seinerzeit eine wichtige Handelsverbindung ins russische Reich war. Vom Burgfried der Bischofsburg genießen Sie einen atemberaubenden Blick über die friedlich dahin plätschernden Wasser. Auch im Gauja-Nationalpark liegt die nächste Station Cesis, das ehemalige Wenden, in dem ebenfalls eine Burg der Kreuzritter steht, die heute u.a. als Kulisse für das über die Grenzen des Landes bekannte Festival der Richard-Wagner-Oper zu Riga dient.
Universität von Tartu Nach individueller Mittagspause setzen Sie die Fahrt fort nach Tartu (Dorpat), der estnischen Universitätsstadt. 1632 gegründet von König Gustav II. Adolf von Schweden, existierte die Hochschule hier nur kurz, bevor sie nach Pernau (heute: Pärnu) verlegt wurde. Unter russischer Oberherrschaft nach der Niederlage der Schweden im Großen Nordischen Krieg wurde dann 1802 hier mit der Kaiserlichen Universität zu Dorpat die einzige deutschsprachige Hochschule in Russland etabliert. Heute genießt besonders die medizinische Fakultät der Tartu Ülikool einen glänzenden Ruf. Anders als in den anderen größeren Orten des Baltikums, findet man in Tartu kaum gotische oder barocke Architektur. Auf der Stadtführung sehen Sie hauptsächlich klassizistische Häuser, die nach einem Großbrand im Jahr 1775 erbaut wurden.
• Dinner im Restaurant mit estnischen Spezialitäten
• Übernachtung im direkt gegenüber der Universität gelegenen ****Hotel ANTONIUS
Hochmoor in Lahemaa6. Tag: Lahemaa
Der Name des am finnischen Meerbusen gelegenen Nationalparks bedeutet übersetzt „Land der Buchten“. Unzählige Inseln und Halbinseln mit noch mehr Buchten bergen manch einsamen Traumstrand. Direkt dahinter beginnt ein tiefer Kiefernforst, der sich in den Jahrzehnten als militärisches Sperrgebiet urwaldähnlich entwickelte. Zwischendrin das Hochmoor Viru Raaba, in dem seltene Pflanzen wie der Fleisch fressende Sonnentau wachsen und Elche Ihre Spuren im Sumpf hinterlassen. Auf extensiv bewirtschafteten Feldern und Wiesen sieht man nicht selten mehr als zwanzig Störche auf einem Hektar nach Futter suchen, etwas scheuer sind die nicht weniger zahlreichen Kraniche. Während der Rundfahrt durch Lahemaa, Heimat von Isegrim und Reineke, Petz und Grimbart, Lynx und Bokert, wird Ihnen manches Tier begegnen, dass Sie vielleicht nur aus Büchern kennen.
Gutshof Vihula So viel Natur bedarf einer zünftigen Stärkung, die Sie mittags im Restaurant in Vihula erfahren. Der Gutshof ist eines der mondänsten Anwesen im Baltikum und kürzlich aufwändig restauriert. Ausgedehnte Spazierwege zwischen Teichen und Bächen laden zum Lustwandeln im Park, die zum Museum wieder hergerichtete Wassermühle und Schnapsbrennerei erzählen vom Reichtum vergangener Jahrhunderte. „Schnapsbarone“ nannte man die deutschen Gutsherren, die mit dem Verkauf von Wodka nach Russland unermesslichen Reichtum anhäuften. Am späten Nachmittag führt der Weg dann nach Tallinn, wo Sie im Hotel „St. Petersburg“ wohnen, das zur Schlössle-Gruppe gehört.
• Übernachtung im ****Schlössle-Hotel ST. PETERSBURG
Olafkirche in Tallinn7. Tallinn
Morgens erkunden Sie die Altstadt von Tallinn, die zu den am besten erhaltenen Städten mit mittelalterlicher Architektur zählt. Die 159 m hohe Olafkirche war seinerzeit das höchste von Menschenhand geschaffene Bauwerk und Sinnbild für die reichste Stadt der Welt. Den Begehrlichkeiten der Nachbarn begegnete man mit einer uneinnehmbaren Mauer. Von den einst 45 Wehrtürmen sind noch 26 erhalten, unter ihnen die „Paks Marghareta“, die „Dicke Margharete“, ein Kanonenturm mit fünf Meter dicken Mauern. Im Innern wirkt die Altstadt mit ihren schmalen Gassen und gotischen Häusern dann sehr grazil und macht ihrem Beinamen „Puppenstube des Baltikums“ alle Ehre.
Rigas Melnais Balzams Nach individueller Mittagspause, die Sie unbedingt nutzen sollten, um in einem der vielen Cafes in den Kellergewölben die selbst gemachten Kuchen und Pralines zu probieren, geht es zurück zum Ausgangspunkt der Reise. Hier erwartet Sie ein Abschiedsessen, bei dem Sie es nicht versäumen dürfen, „Rigas Melnais Balzams“, den schwarzen Balsam, gebraut aus 99 Blüten, Beeren, Ölen und Kräutern, zu verkosten.
• Übernachtung wie am ersten Tag
8. Tag: Abreise oder Verlängerung
Transfer zum Flughafen und Abreise oder Verlängerung im gleichen Hotel.