Große Rundreise ab Tallinn inklusive Kurische Nehrung
Zehntägige Reise • garantierte Ausführung ab zwei Personen
Rathaus Tallinn
Diese zehntägige Rundreise mit Start und Ziel in Tallinn bietet einen guten Überblick über das Baltikum. Die zum Unesco-Weltkulturerbe gehörenden Altstädte von Tallinn, Riga und Vilnius werden auf den Führungen ebenso gezeigt wie die Hafenstadt Klaipeda und die Nationalparks Kurische Nehrung und Gauja. Ein Orgelkonzert im Dom von Riga und Dinner in ausgewählten Restaurants sind weitere Höhepunkte entlang der Bernsteinstraße.
Wie auf allen Reisen von Baltikum Tours können Sie wählen zwischen eigener Anreise oder einem Angebot inklusive Flug.
• Unterbringung in Tallinn, Riga, Klaipeda und Vilnius in zentralen ****- und ***-Hotels mit Frühstück vom Buffet
Frühbucherrabatt:
Bei Buchung der Reise inklusive einer beliebigen optionalen Leistung bis zum 29.02.2012 erhalten Sie einen Bonus von EUR 30,- pro Buchung.

• Sicherungsscheine •
Willkommenstreffen mit einem Glas Sekt •
Deutschsprachige Reisebegleitung •
Fahrt in modernen Bussen mit Klimaanlage •
Übernachtung in Vilnius, Riga, Tallinn und Klaipeda in ****-Hotels , in Cesis im ***-Hotel •
Frühstück vom Buffet •
Stadtführungen, Exkursionen und Eintrittsgelder laut Programm •
Individuelles Informationsmaterial (Stadtführer und Tourenbeschreibung) |

• An-/ Abreise per Flug •
Transfer zum Hotel bzw. Flughafen •
Unterbringung im Einzelzimmer •
Zusätzliche Unterbringung vor oder nach der Tour •
Drei Abendessen in ausgesuchten Restaurants •
Orgelkonzert im Dom von Riga •
Ausflüge (Kurische Nehrung in Litauen, Jurmala in Lettland, Kadriorg Park in Estland) •
9 x dreigängiges Abendessen in den Hotels •
Vermittlung versch. Reiseschutzversicherungen |
ab Euro 849,-
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Altstadt von Tallinn1. Tag: Anreise nach Tallinn
Sowohl mit individueller Anreise als auch mit bei Baltikum Tours gebuchtem Flug können Sie den optionalen Transfer vom Flughafen zum Hotel in Anspruch nehmen. Um 19:00 Uhr treffen Sie dort Ihren Reisebegleiter und Ihre Mitreisenden bei einem Champagner-Cocktail. Falls Sie später anreisen, finden Sie Ihre Reiseunterlagen an der Rezeption für Sie hinterlegt.
• Optional: Dinner im Hotel
• Übernachtung im ****-Hotel RADISSON BLU OLÜMPIA
Die größten Kritiker der Elche, waren
früher selber welche2. Tag: Lahemaa-Nationalpark und Tartu
Morgens fahren wir zum östlich von Tallinn gelegenen
Lahemaa-Nationalpark, in dem sich in Jahrzehnten militärischen Sperrgebietes ein urwaldähnlicher Forst gebildet hat, in dem sich nicht nur Fuchs und Hase Gute Nacht sagen, sondern auch Wolf und Bär einiges zu erzählen haben. Zwischendrin befinden sich zahlreiche Hochmoore mit seltenen Pflanzen wie dem Fleisch fressenden Sonnentau. In den sehr sauberen Moorseen sind zahlreiche Spuren von Elchen zu sehen, die sich durch die Schlingpflanzen kämpfen, und mit etwas Glück sieht man selbst eines der friedlichen Ungetüme. Mitten durch den Park führt der Karst, eine Bruchkante im Kalkstein, die von St. Petersburg bis zu den Alandinseln reicht. Entlang der Kante liegen viele Gutshöfe der Schnapsbarone, die mit dem Brennen von Wodka und dessen Verkauf nach Russland märchenhaften Reichtum erlangten. Eines der schönsten Herrenhäuser besuchen wir im Gutshof Palmse, bevor es weiter nach Tartu geht.
Terrakottafiguren der Johanniskirche TartuDie früher Dorpat geheißene, am Fluss Emajögi (Embach) gelegene Stadt
Tartu, ist Sitz der estnischen Universität, die 1632 vom Schwedenkönig Gustav II. Adolf gegründet und 1802 von den Deutschbalten unter Protektion des Zaren Alexander als einzige deutschsprachige Universität im Reich des Bären neu ins Leben gerufen wurde. Heute genießt ihre medizinische Fakultät einen weltweiten Ruf, wie überhaupt der Bildungsstand in Estland heute Vorbild für diejenigen Länder ist, die früher die Oberherrschaft über das Land der Liven übten. Sehenswert sind weiterhin die Ruinen der mittelalterlichen Domkirche, die mit kunsthistorisch bedeutenden Terrakottafiguren geschmückte Johanniskirche sowie die vielen Häuser im Stil des Klassizismus. Anders als in Tallinn sieht man hier wenige Zeugnisse der Gotik, da die Innenstadt 1775 Opfer der Flammen wurde.
Zum Abschluss des Tages fahren wir nach Cesis, dem östlichen Tor des Gauja-Nationalparks in
Lettland.
• Optional: Dinner im Hotel
• Übernachtung im ***-Hotel KOLONNA CESIS
Bischofsburg Turaida3. Tag: Gauja-Nationalpark und Schloss Rundale
Der nächste Nationalpark will erkundet werden: entlang der Mäander des Namen gebenden Flusses
Gauja, die sich tief in den roten Sandstein gegraben haben, wächst ein Mischwald, der etwas lieblicher ist, als der Kiefernwald in Lahemaa, aber auch von vielen Tieren bewohnt wird. An den Nebenflüssen sind Burgen der emsigen Biber zu finden, die Bauten des Mittelalters im Gauja-Park sind nicht weniger majestätisch: der Fluss war Grenze zwischen dem Einflussgebiet des Bischofs von Riga, dessen Burg in Turaida wir besuchen sowie des Schwertbrüderordens, von dessen Pracht nur noch die Ruinen der Burg in Sigulda zeugen.
Schloss RundaleAuf der Weiterfahrt nach
Litauen halten wir am
Schloss Rundale, Sommerresidenz des kurländischen Herzogs Ernst Johann Biron. Das prachtvolle Rokokoschloss wurde 1736 von Rastrelli entworfen, der schon für den Winterpalast der Eremitage in St. Petersburg als Architekt verantwortlich war. Geldgeber war Zarin Anna, die Biron als Vormund ihres Nachfolgers Iwan VI. bestellt hatte. Nach ihrem Tod fiel der Kurfürst wegen seiner grausamen Herrschaft in Ungnade und wurde nach Sibirien verbannt. Erst nach einem Staatsstreich in Russland kam Biron frei und ließ die Arbeiten am Schloss 1768 vollenden. Die Geschichte des Schlosses und seines Bauherrn steht beispielhaft für die schillernde Vergangenheit des unter wechselnder Oberherrschaft der Deutschen, Russen, Schweden und Polen gestandenen Landes und der Allianzen seiner lokalen Fürsten.
• Optional: Dinner im Hotel
• Übernachtung im ****-Hotel RADISSON BLU LIETUVA
gotische Annenkirche4. Tag: Vilnius und Trakai
“Rom des Ostens“, „Jerusalem des Baltikums“,
Vilnius hat viele Beinamen, die auf seine Schönheit und reiche Geschichte deuten, welche untrennbar mit der Toleranz gegenüber Minderheiten verbunden ist. Bereits unter den heidnischen Großfürsten Litauens war das Land Zufluchtsort der in vielen Teilen Europas verfolgten Juden und im katholischen Großreich Polen-Litauen wurde Vilnius zum Mittelpunkt der jüdischen Gemeinde Osteuropas, die bis zu ihrer Vernichtung im Zweiten Weltkrieg die bedeutendste jüdische Gemeinschaft der Welt gewesen ist. Noch heute werden in dem streng katholischen Land Naturgottheiten verehrt. Auch die architektonische Vielfalt ist herausragend: romanische und gotische Häuser in schmalen Gassen, klassizistische Prachtbauten wie die Kathedrale oder das Rathaus, die Kuppeln der orthodoxen Kirchen oder die bürgerlichen Gründerzeitbauten. Prägenden Eindruck schaffen jedoch vor allem die unzähligen barocken Kirchen. Auf einer Führung durch die Altstadt und einer Stadtrundfahrt sehen Sie alle interessanten Sehenswürdigkeiten.
Wasserburg TrakaiDann starten wir durch nach
Trakai, der nahe gelegenen ehemaligen Hauptstadt des litauischen Großfürstentums. Die im Galve-See gelegene Wasserburg ist das wichtigste nationale Symbol des Kampfes gegen die Kreuzfahrer, die in der Schlacht bei Tannenberg vernichtend geschlagen wurden. Probieren Sie unbedingt in einem Restaurant am Ufer des Galve-Sees Kibinai, die kulinarische Spezialität der Karäer. Großfürst Vytautas hatte nach der Eroberung der Krim von dort die noch heute hier lebende turksprachige Volksgruppe altmosaischen Glaubens als Palastwache mitgebracht. Nachmittags fahren wir dann nach Klaipeda.
• Optional: Dinner im Hotel
• Übernachtung im ****-Hotel RADISSON BLU KLAIPEDA
Kurische Nehrung5. Tag: Kurische Nehrung
Ein optionaler Tagesausflug führt auf die
Kurische Nehrung, die man in wenigen Minuten mit der Fähre über das Haff erreicht. Erste Station ist der Hexenberg in Juodkrante (Schwarzort), auf dem aus Holz geschnitzte Figuren der litauischen Märchen- und Sagenwelt zu sehen sind. In
Nida (Nidden) besichtigen wir das Haus von Thomas Mann und laufen vorbei an malerischen Fischerhütten zur großen Düne. Kräftige Westwinde türmen den Sand in der Ostsee zu hohen Dünen, die dadurch geschaffene Landzunge trennt das Haff von der Kurischen Nehrung. Nachdem Anfang des 16. Jahrhunderts die ursprünglichen Wälder abgeholzt wurden, fingen die Dünen an zu wandern und begruben 14 Dörfer unter sich. Erst eine Aufforstung im 19. Jahrhundert gebot dem Einhalt, doch die verbliebenen Sanddünen geben dem Nationalpark seine bizarre Schönheit.
Zurück in Klaipeda bieten wir optional ein Dinner im Restaurant mit litauischen Spezialitäten an.
• Optional: Dinner im Hotel oder im Restaurant
• Übernachtung wie am Vortag
Theaterplatz mit Ännchen von Tharau6. Tag: Klaipeda, Zemaitija-Nationalpark, Berg der Kreuze bei Siauliai und Orgelkonzert in Riga
Klaipeda, das ehemalige deutsche Memel, ist die einzige Hafenstadt Litauens und hat große wirtschaftliche Bedeutung für das Land. Bei einem Spaziergang durch die Altstadt ist gut zu sehen, dass die Architektur der Altbauten sich deutlich von denen in Vilnius unterscheidet. Bekannteste Sehenswürdigkeit ist die Skulptur des Ännchens von Tharau auf dem Theaterplatz.
Sonnenuntergang am Plateliai-SeeNun geht es zum Zemaitija-Nationalpark in der gleichnamigen Region, die man mit Niederlitauen übersetzen könnte. Dort erwandern wir die Ufer des einmalig schönen Sees Plateliai.
Berg der Kreuze bei SiauliaiWeiter führt unser Weg zum Berg der Kreuze bei Siauliai, einem der größten Heiligtümer Litauens. Schon zu vorchristlicher Zeit Kultstätte, blieb der Hügel auch nach der Christianisierung Wallfahrtsort, während der sowjetischen Besatzung wurde er zum Symbol des Widerstandes. Zehntausende Kreuze wurden zum Gedenken an die Opfer des Stalinismus aufgestellt. Kaum ließen die Machthaber die Bulldozer zur Räumung rollen, standen anschließend mehr Kreuze als vorher.
Dom zu RigaDie letzte Tagestour bringt uns nach Riga, wo abends ein Orgelkonzert im Dom auf der Agenda steht. Als größter Sakralbau des Baltikums mit über 5.000 Plätzen und der damals größten Orgel der Welt erregte der 1211 durch Albrecht von Buxthoeven erbaute Dom den Neid des Bürgertums, das flugs nebenan die Petrikirche errichten ließ, deren Turm die seinerzeit höchste Holzkonstruktion der Welt war.
• Optional: Orgelkonzert im Dom von Riga
• Optional: Dinner im Hotel
• Übernachtung im ****-Hotel RADISSON BLU LATVIJA
Schwarzhäuptergilde in Riga7. Tag: Altstadt von Riga und Ausflug nach Jurmala
Neben den Kirchen im Stil der Backsteingotik sind die mondänen Bürgerhäuser im Nordischen Barock sowie im Jugendstil die Hauptattraktion auf der Führung durch die Altstadt von
Riga. Weitere Wahrzeichen der Stadt an der Daugava (Düna), die wir sehen, sind die Drei Brüder, das Schwedische Tor, der Pulverturm, die Schwarzhäuptergilde, der Roland und das Freiheitsdenkmal.
Strand bei JurmalaNachmittags steht ein optionaler Ausflug nach
Jurmala auf dem Programm. In dem beliebten Badeort an der Bucht von Riga stehen zahlreiche Holzvillen in den mit Kiefern bewachsenen Hügeln hinter dem kilometerlangen, feinen Sandstrand.
Abends sollten Sie nicht das Dinner mit lettischen Spezialitäten im angesagten Restaurant La Boheme verpassen.
• Optional: Ausflug nach Jurmala
• Optional: Dinner im Hotel oder im Restaurant La Boheme
• Übernachtung wie am Vortag
Ostsee in Estland8. Tag: Fahrt nach Tallinn
An der Bucht von Riga entlang fahren wir nach
Estland. Auch hier gibt es nicht enden wollende Traumstrände hinter dichten Kiefernwäldern. Ein Spaziergang an der Küste der Ostsee während eines Zwischenstopps auf dem Weg nach Tallinn bietet unvergessliche Impressionen. Nun heißt es Abschied nehmen von der See, der Rest der Via Baltica führt durch dichten Märchenwald in Nordwestestland, bevor wir zurück zum Ausgangsort der Reise kommen.
• Optional: Dinner im Hotel
• Übernachtung im ****-Hotel RADISSON BLU OLÜMPIA
Kanonenturm Fette Margarethe9. Tag: Altstadt von Tallinn und Schloss Kadriorg
“Kiek in de Koek“, „Fette Margarethe“, "Langer Hermann" oder „Jungfrauenturm“, die Einwohner von
Tallinn geben den 26 erhaltenen von einst 45 Wehrtürmen mehr oder weniger anmutige Namen. Zusammen mir der längsten erhaltenen Stadtmauer Europas, engen Gassen mit schmalen Häuschen und dem am besten erhaltenen Rathaus der Hochgotik hat sich das ehemalige Reval den Beinamen „Puppenstube des Baltikums“ redlich verdient. Aus dem mittelalterlichen Kleinod ragt die Olafkirche mit dem einst höchsten Turm der Welt hervor, der die Seefahrer schon Weitem gemahnte, von der geringen Größe der Hansestadt nicht auf deren Wirtschaftskraft zu schließen. Nach der Befreiung vom Joch der sowjetischen Besatzung knüpfte man genau dort wieder an und schuf eine der modernsten und am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften Europas, gemeinhin als „baltischer Tiger“ bekannt.
Schloss KadriorgNach der Führung durch die Altstadt und Mittagspause bitten wir zum Besuch des barocken Schlosses Kadriorg, das Zar Peter I. nach der Eroberung Estlands von Nicola Michetti für seine Gattin Katharina erbauen ließ. Im Schloss ist die umfangreiche Sammlung ausländischer Kunst zu sehen. Der Park mit dem Schwanenteich ist beliebtes Ausflugsziel der Bewohner Tallinns.
Am letzten Abend haben Sie im Peppersack Gelegenheit zu erfahren, wie man im Mittelalter speiste.
• Optional: Dinner im Hotel oder im Restaurant Peppersack
• Übernachtung wie am Vortag
10. Tag: Abreise oder Verlängerung
Wer mehr über Tallinn erfahren möchte, kann auf dieser Seite im gleichen Hotel wie auf der Tour verlängern. Wenn Sie von hier aus das Baltikum auf eigene Faust erkunden möchten, finden Sie im
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