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Große Baltikum-Autoreise im Mietwagen

15-tägige Rundreise im Mietwagen - beliebig erweiterbar

Tourenverlauf
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   "I did Eu­ro­pe in one week!" - No way! Über­las­sen Sie sol­che Re­kor­de ge­trost den Ja­pa­nern und neh­men Sie sich min­des­tens zwei Wo­chen Zeit, um die sprach­lich, kul­tu­rell, wirt­schaft­lich und his­to­risch so ver­schie­de­nen Län­der Est­land, Lett­land und Li­tau­en auf ei­ner Rund­rei­se im Miet­wa­gen ken­nen zu ler­nen. Die­se kön­nen Sie übri­gens weit­ge­hend selbst ge­stal­ten, in­dem Sie an den Or­ten, die Sie in­ten­si­ver er­le­ben möch­ten, Zu­satz­näch­te bu­chen.
   Die Fahr­zeug­klas­se in der Grund­va­ri­an­te hängt von der Per­so­nen­zahl ab. An­de­re Fahr­zeug­klas­sen sind op­tio­nal buch­bar. Die Miet­wa­gen sind neu­wer­tig und be­in­hal­ten Voll­kas­ko­ver­si­che­rung mit ei­ner Selbst­be­tei­li­gung von EUR 430,-, die vor Ort beim Leis­tungs­trä­ger ab­zu­si­chern ist. Ex­tras wie Kin­der­sit­ze, Lie­fe­rung an ei­nen Wunsch­ort, Aus­schluss der Selbst­be­tei­li­gung, etc. sind auf Nach­fra­ge mög­lich. Der Preis gilt bei Ab­ga­be des Miet­wa­gens zur glei­chen Uhr­zeit wie bei Über­nah­me. Bei spä­te­rer Ab­gabe kommt ein Auf­preis ab­hän­gig von der Wa­gen­klas­se hin­zu. Info hier­zu auf An­fra­ge.
   Wäh­len Sie zwi­schen Stan­dard- und Bu­si­ness­klas­se mit ent­spre­chen­den Ho­tels bzw. Gast­häu­sern in grö­ße­ren Städ­ten. Klei­ne­re Or­te bie­ten meist ge­rin­ge­re Aus­wahl an Ho­tels, so dass hier bei bei­den Va­ri­an­ten im glei­chen Haus über­nach­tet wird.

Wichtig:
   Gleich, wel­che Va­ri­an­te Sie wäh­len, al­le Über­nach­tungs­mög­lich­kei­ten sind so zen­tral wie mög­lich ge­le­gen. Da die Alt­städ­te in vie­len Or­ten für den Au­to­ver­kehr ge­sperrt sind, lo­gie­ren Sie dort an de­ren Rand.

   Doch nun neh­men Sie sich erst ein­mal Zeit, in die aus­führ­li­che Rei­se­be­schrei­bung ein­zu­tau­chen und ru­fen Sie ger­ne an, wenn Sie hier­zu Fra­gen ha­ben. zutauchen und rufen Sie gerne an, wenn Sie hierzu Fragen haben.



Im Grundpreis enthalten
 
• Sicherungsscheine
• 14 Übernachtungen/Frühstück in ausgewählten Hotels der Standard- oder Businessklasse oder Gasthäusern
• Mietwagen ab/bis Flughafen Riga
• Straßenkarten und ausführliche Wegbeschreibung
• Tips für Restaurants sowie Kultur- und Freizeitangebote

Optinal

• An-/ Abreise per Flug
• Zusatznächte in jedem Ort
• Mietwagen anderer Kategorie als im Grundpreis angegeben
• Navigationsgerät

• Vermittlung verschiedener Reiseversicherungen

ab Euro 699,-

Weitere Preise und Termine weiter unten


Tourenbeschreibung zum Herunterladen Grosse_Baltikum_Autoreise.pdf

Wasserfall in Kuldiga
Wasserfall in Kuldiga

1. Tag: An­kunft in Ri­ga - Fahrt nach Kur­land

Egal, ob Sie in­di­vi­du­ell an­rei­sen oder mit ei­nem Flug von Bal­ti­kum Tours, der Miet­wa­gen steht am Flug­ha­fen Ri­ga für Sie be­reit. Auf Wunsch auch an je­dem an­de­ren Ort in Ri­ga. Falls Ihr Flug in Ri­ga spät abends an­kommt, kön­nen Sie ei­ne Zu­satz­nacht vor der Rund­rei­se da­zu­bu­chen.

Die Rund­rei­se be­ginnt mit ei­ner Fahrt in die let­ti­sche Pro­vinz Kur­ze­me (Kur­land), wo Sie in Kul­di­ga, dem ehe­ma­li­gen Gol­din­gen über­nach­ten.

• Ta­ges­tour: ca. 150 km
• Über­nach­tung in Kul­di­ga
Typisch lettisches Holzhaus
Typisch lettisches Holzhaus

2. Tag: Kurzeme (Kurland)

Kul­di­ga liegt an der Ven­ta (Win­dau), die hier über den mit 275 brei­tes­ten Was­ser­fall Eu­ro­pas sa­gen­haf­te 60 cm in die Tie­fe stürzt. Die Klein­stadt hat, im Ge­gen­satz zum mon­dä­nen und eher rus­sisch ge­präg­ten Ri­ga, das ty­pisch let­tische Flair mit klei­nen Holz­häu­sern in lie­be­voll ge­pfleg­ten Gär­ten.
Der Nebelsee
Der Nebelsee
Wer die let­ti­sche Pro­vinz ken­nen ler­nen will, soll­te hier Zu­satz­näch­te ver­brin­gen. Am na­he ge­le­gen­en Ne­bel­see, der mit sehr kla­rem Was­ser auf­war­tet, kann man Ru­der- und Se­gel­boo­te mie­ten.
Wildpferde in Kurland
Wildpferde in Kurland
Im Wes­ten Lett­lands, kurz vor der Gren­ze nach Li­tau­en, liegt ein Na­tur­park, in dem Wild­pfer­de zu be­wun­dern sind. Wenn Sie auf dem Weg dort­hin auf den Wei­den blaue Kü­he se­hen, dann liegt es nicht da­ran, dass hier ein Wer­be­film für Scho­ko­la­de ge­dreht wird. Die­se sel­te­ne Ras­se wird hier noch ge­züch­tet.
Berg der Kreuze
Berg der Kreuze
Wenn Sie durchs Lan­des­in­ne­re an­statt ent­lang der Küs­te fah­ren, kom­men Sie über Siau­liai, wo ein Be­such am Berg der Kreu­ze lohnt. Zehn­tau­sen­de Kreu­ze er­in­nern hier an die wäh­rend der Sow­jet­dik­ta­tur Ver­schlepp­ten.
Straßencafé in Klaipeda
Straßencafé in Klaipeda
In Klai­pe­da (Me­mel) an­ge­kom­men lohnt sich ein Spa­zier­gang über den The­a­ter­platz, auf dem ei­ne Skul­ptur des Änn­chens von Tha­rau zu se­hen ist. Das Din­ner emp­fe­hlen wir ab­seits des tou­ris­ti­schen Rum­mels in ei­nem sonst nur von Ein­hei­mi­schen be­such­ten Stra­ßen­ca­fé in ei­ner Fuß­gän­ger­zo­ne. Für klei­nes Geld er­hal­ten Sie ty­pi­sche Lan­des­kost und sind bei dem „bes­ten Bier der Welt“ schnell in Kon­takt mit den Ein­woh­nern der Ha­fen­stadt.

• Ta­ges­tour: ca. 180 km
• Über­nach­tung:
   - Stan­dard­klas­se im Gast­haus in der Alt­stadt von Klai­pe­da
   - Bu­si­ness­klas­se: ****Ho­tel
Kurische Nehrung
Kurische Nehrung

3. Tag: Kurische Nehrung

In we­ni­gen Mi­nu­ten bringt Sie die Fäh­re über das Haff auf die Ku­ri­sche Neh­rung. Ent­dec­ken Sie ro­man­ti­sche Fi­scher­hüt­ten und das Tho­mas-Mann-Haus in Ni­da (Nid­den), den He­xenberg bei Ju­od­kran­te (Schwarz­berg), wan­dern Sie über rie­si­ge Wan­der­dü­nen und durch das Elch­bruch oder ba­den Sie an der See­seite der Neh­rung in der hier sehr sau­be­ren Ost­see.

Wer die Neh­rung in­ten­si­ver er­le­ben möch­te, kann Zu­satz­näch­te in Klai­pe­da oder Ni­da bu­chen. Grundsätzlich bieten wir die Über­nach­tung be­wusst in Klai­pe­da an. Dort ist das Preis-Leis­tungs­ver­hält­nis we­sent­lich bes­ser als auf der Neh­rung und Sie fin­den vie­le gu­te Res­tau­rants, Ca­fes und Knei­pen, wel­che es auf der Halb­in­sel kaum gibt oder die wir nicht emp­feh­len kön­nen. Auf Wunsch kön­nen Sie auch auf der Neh­rung über­nach­ten, bit­te wen­den Sie sich hier­zu te­le­fo­nisch oder per E-Mail an uns.

• Ta­ges­tour: ca. 120 km
• Über­nach­tung: wie am Vor­tag
Memeldelta
Memeldelta

4. Tag: Me­mel­land und Kau­nas

Wer schnell von Klai­pe­da nach Kau­nas kom­men möch­te, fährt über die Auto­bahn. Schö­ne­re Aus­sich­ten bie­tet je­doch der Weg durch das Tal des Ne­mu­nas (Me­mel). In den Fluss­au­en brü­ten pro Flä­che mehr Stör­che als in je­dem an­de­ren Ge­biet Eu­ro­pas, auf dem ge­gen­über­lie­gen­den Ufer der Me­mel sieht man das ehe­ma­li­ge Til­sit, heu­te Sow­jetsk ge­nannt. Wenn Sie tie­fer in das Me­mel­land ein­tau­chen möch­ten, lohnt es sich, den Auf­ent­halt in Klai­pe­da zu ver­län­gern. Un­be­dingt se­hens­wert ist die In­sel Rus­ne im Me­mel­del­ta, in dem un­zäh­li­ge Was­ser­vö­gel brü­ten.
Weißer Schwan in Kaunas
Weißer Schwan in Kaunas
Ge­nie­ßen Sie den Nach­mit­tag in der „li­tau­ischs­ten“ Stadt des Lan­des und se­hen Sie selbst, ob die Frau­en hier noch schö­ner sind und das Bier noch bes­ser schmeckt, wo­von je­der Ein­woh­ner fest über­zeugt ist.

• Ta­ges­tour: ca. 220 km (Autobahn) oder 235 km entlang der Memel
• Über­nach­tung:
   - Stan­dard­klas­se im Gast­haus in der Alt­stadt von Kau­nas
   - Bu­si­ness­klas­se: ****Ho­tel

Wasserburg Trakai
Wasserburg Trakai

5. Tag: Über Tra­kai nach Vil­ni­us

In ei­ner gu­ten Stun­de ha­ben Sie Tra­kai er­reicht. Die Be­sich­ti­gung der Was­ser­burg, Li­tau­ens Sym­bol für den er­folg­rei­chen Kampf ge­gen die Kreuz­rit­ter, ist ein ab­so­lu­tes Muss. An­schlie­ßend kön­nen Sie auf ei­ner ge­müt­li­chen Damp­fer­fahrt oder ei­nem Se­gel­törn die Seenket­te be­fah­ren.
Botschaft der Republik Uzupis
Botschaft der Republik Uzupis
Bis Vil­ni­us ist es dann nur noch ein Kat­zen­sprung. Las­sen Sie den Tag bei einem Bier in der „Bot­schaft der frei­en Re­pu­blik Uzu­pis“, dem Stamm­lo­kal der Künst­ler­sze­ne am Ufer der Vil­na aus­klin­gen.

• Ta­ges­tour: ca. 110 km
• Über­nach­tung:
   - Stan­dard­klas­se im Gast­haus in der Alt­stadt von Vil­ni­us
   - Bu­si­ness­klas­se: ****Ho­tel
Kazimirkirche in Vilnius
Kazimirkirche in Vilnius

6. Tag: Vil­ni­us

Vil­ni­us ist für sei­ne un­zäh­li­gen ba­roc­ken Kir­chen be­rühmt. Nicht we­ni­ger schön sind die go­ti­sche Ann­en­kirche, Ka­the­dra­le und Rat­haus im klas­si­zis­ti­schen Stil so­wie die rus­sisch-or­tho­do­xen Kir­chen. Doch Vil­ni­us be­sticht nicht nur durch sei­ne Se­hens­wür­dig­kei­ten. Die auch „Rom des Nor­dens“ ge­nann­te Stadt über­rascht mit süd­län­di­schem Flair. In der Pi­lies­gat­ve, der Fuß­gän­ger­zo­ne in der Alt­stadt vom Gdi­mi­nas-Turm zum Rat­haus, reiht sich ein Stra­ßen­ca­fe an das an­de­re, Stra­ßen­mu­si­kan­ten und Gauk­ler buh­len um Auf­merk­sam­keit und über­haupt scheint ab dem Nach­mit­tag Se­hen und Ge­se­hen­wer­den die wich­tigs­te Be­schäf­t­gung zu sein.

• Über­nach­tung: wie am Vor­tag
Bach im Aukstaite-Nationalpark
Bach im Aukstaite-Nationalpark

7. Tag: Auks­tai­tij­a-Na­tio­nal­park

Auf der Fahrt nach Dau­gav­pils lohnt ein Ab­ste­cher zum Auks­tai­ti­ja-Na­tio­nal­park. Be­wal­de­te Hü­gel wech­seln ab mit durch kla­re Bä­che ver­bun­de­ne Seen, an de­ren Ufern bunt be­mal­te Holz­häu­ser und klapp­rige Müh­len ste­hen. Wei­ter geht es durch das wun­der­schö­ne, in­mit­ten von drei Seen ge­le­ge­ne Städt­chen Za­ra­sai nach Dau­gav­pils in Lett­land.

• Ta­ges­tour: ca. 170 km
• Über­nach­tung: ***+Ho­tel
Daugava-Fluss
Daugava-Fluss

8. Tag: Dau­gav­pils und Dau­ga­vas lo­ki

Dau­gav­pils, die zweit­größ­te Stadt Lett­lands, die im Zwei­ten Welt­krieg fast voll­stän­dig zer­stört wur­de, ge­hört heu­te si­cher nicht zu den schöns­ten Or­ten des Lan­des. Doch zum ei­nen kann man hier die rus­sische See­le er­le­ben - über die Hälf­te der Ein­woh­ner wur­den aus Russ­land wäh­rend der sow­je­ti­schen Be­sat­zung an­ge­sie­delt - und zum an­der­en dient sie als Aus­gangs­punkt zum Na­tur­park Dau­ga­vas lo­ki. Troc­ken- und Feucht­wie­sen ent­lang den Mä­an­dern der Dau­ga­va wech­seln mit be­wal­de­ten Schluch­ten und Steil­hän­gen ab. Ur­ge­stein, Fin­dlin­ge und 755 ver­schie­de­ne Farn­ar­ten wol­len ent­deckt wer­den - Na­tur pur ab­seits tou­ris­ti­scher Pfa­de. Wer den Park in Ru­he er­kun­den will, soll­te ei­ne Ver­län­ge­rungs­nacht in Dau­gav­pils bu­chen. Ziel des Ta­ges ist Ce­sis.

• Ta­ges­tour: ca. 172 km
• Über­nach­tung: ***+Ho­tel
Burg Turaida
Burg Turaida

9. Tag: Gau­ja-Na­tio­nal­park

Ce­sis, die ehe­ma­li­ge Han­se­stadt Wen­den, bil­det das öst­li­che Tor zum Gau­ja-Na­tio­nal­park, der die wohl fas­zi­nie­rends­te Mi­schung aus Na­tur und Ge­schich­te im Bal­ti­kum dar­stellt. In den Bur­gen des Schwert­brü­der­or­dens in Ce­sis und Si­gul­da meint man noch die Schwer­ter klin­gen zu hö­ren, die man mit Vor­lie­be ge­gen den Bi­schof von Ri­ga schwang. Der ver­schanz­te sich in Tu­rai­da am ge­gen­über­lie­gen­den Ufer der Gau­ja. Vom Berg­fried sei­ner Burg ge­nie­ßen Sie den Blick über die Mä­an­der des Flus­ses.

Mit ei­ner Zu­satz­nacht in Ce­sis kön­nen Sie die Gau­ja im Ka­nu hi­nun­ter pad­deln. Nach­mit­tags Fahrt nach Tar­tu.

• Ta­ges­tour: ca. 170 km
• Über­nach­tung:
   - Stan­dard­klas­se: ***Ho­tel
   - Bu­si­ness­klas­se: ****Ho­tel
Universität Tartu
Universität Tartu

10. Tag: Tar­tu (Dor­pat)

Als Tar­tu noch Dor­pat hieß, lag hier die ein­zi­ge deutsch­spra­chi­ge Uni­ver­si­tät im Reich des Bä­ren. Heu­te ist die Hoch­schu­le der Stolz des mo­der­nen Est­land, ih­re me­di­zi­ni­sche Fa­kul­tät ge­nießt ei­nen welt­weit an­er­kann­ten Ruf. An­ders als im mit­tel­al­ter­li­chen Tal­linn kann man hier vie­le klas­si­zis­ti­sche Bau­ten se­hen.

Auf der Fahrt in den La­he­maa-Na­tio­nal­park lohnt sich ein Halt am Pei­psi­järv, ei­nem der größ­ten Seen Eu­ro­pas. Wer noch ei­ne Zu­satz­nacht in Tar­tu ein­legt, kann die Fi­scher­dör­fer am süd­li­chen Pei­pus­see be­su­chen. In den alt­gläu­bi­gen, rus­sisch-or­tho­do­xen Ge­mein­den scheint die Zeit seit Jahr­hun­der­ten still zu ste­hen.

• Ta­ges­tour: ca. 150 km
• Über­nach­tung: In ei­nem zum Ho­tel um­ge­bau­ten Guts­hof im La­he­maa-Na­tio­nal­park
Moor in Lahemaa
Moor in Lahemaa

11. Tag: La­he­maa-Na­tio­nal­park

La­he­maa heißt auf deutsch „Land der Buch­ten“ und so prä­sen­tiert sich der ers­te Na­tio­nal­park der ehe­ma­li­gen Sow­jet­uni­on denn auch mit un­zäh­li­gen Buch­ten, In­seln und Halb­in­seln. Hier fin­den Sie noch Ih­ren ein­sa­men Traum­strand am fin­ni­schen Meer­bu­sen. Der di­rekt da­hin­ter an­schlie­ßen­de Kie­fern­wald wur­de wäh­rend Jahr­zehn­ten als mi­li­tä­ri­sches Sperr­ge­biet zum Ur­wald. Hier fin­den Sie Bee­ren und Pil­ze in un­glaub­li­cher Men­ge und Ar­ten­reich­tum, El­che und so­gar Schwarz­bä­ren. Aus­ge­dehn­te Moo­re, in de­nen sel­te­ne Pflan­zen wie der Fleisch fres­sen­de Son­nen­tau wach­sen, wer­den von mun­te­ren Bä­chen ent­wäs­sert, an de­nen Bi­ber ih­re Bur­gen bau­en. Am Glint, ei­ner Bruch­kan­te im Mu­schel­kalk, sind vie­le Was­ser­fäl­le, wie zum Bei­spiel der Jä­ga­la-Was­ser­fall zu fin­den.
Gutshof aus dem 14. Jh.
Gutshof aus dem 14. Jh.
Ent­lang dem Glint ste­hen auch vie­le Guts­hö­fe und Her­ren­häu­ser, ge­grün­det von deut­schen Schnaps­ba­ro­nen, die ein Ver­mö­gen mit dem Bren­nen von Wod­ka ver­dien­ten. In ei­nem der schöns­ten Hö­fe aus dem 14. Jh. über­nach­ten Sie.
Dorfkrug im Fischerdorf
Dorfkrug im Fischerdorf
Wer in­ten­si­ve Na­tur er­le­ben möch­te, soll­te hier Zu­satz­näch­te bu­chen. Ge­le­gen­heit, die fisch­rei­che Kü­che der Ge­gend mit so ab­strus klin­gen­den Na­men wie „Ur­va­puu­der“ und „Mul­gi­puu­der“ zu ent­dec­ken. So oder so, ir­gend­wann geht es wei­ter nach Tal­linn.

• Ta­ges­tour: ca. 80 km
• Über­nach­tung:
   - Stan­dard­klas­se: ***Ho­tel
   - Bu­si­ness­klas­se: ****Ho­tel
Stadtmauer von Tallinn
Stadtmauer von Tallinn

12. Tag: Tal­linn (Re­val)

Tal­linn, das in den Jahr­hun­der­ten deut­scher Herr­schaft Re­val hieß, wird we­gen sei­ner klei­nen go­ti­schen Häu­ser in en­gen Gas­sen als „Pup­pen­stu­be des Bal­ti­kums“ be­zeich­net. Ent­dec­ken Sie Ca­fés mit selbst ge­mach­ten Pra­li­nen und Ku­chen in mit­tel­al­ter­li­chen Ge­wöl­ben, die längs­te, er­hal­te­ne Stadt­mau­er Eu­ro­pas mit 26 von einst 45 Wehr­tür­men, zahl­rei­che Gil­den und Klös­ter. Doch schon im Mit­tel­al­ter prä­sen­tier­te sich Re­val mit dem da­mals höchs­ten Ge­bäu­de der Welt als mäch­ti­ger Part­ner im Bund der Han­se. Und auch heu­te ist die Stadt am fin­ni­schen Meer­bu­sen Vor­rei­ter des wirt­schaft­lich auf­stre­ben­den „Bal­ti­schen Ti­gers“, wo­von Glas­pa­läs­te im Ge­schäfts­vier­tel zeu­gen. Bei ei­ner Rund­fahrt darf ein Be­such des Lau­lu­väl­jak (Sän­ger­feld), auf dem die „Sin­gen­de Re­vo­lu­ti­on“ ih­ren Hö­he­punkt fand, nicht feh­len.

Na­tür­lich kön­nen Sie auch in Tal­linn Zu­satz­näch­te bu­chen.

• Über­nach­tung: wie am Vor­tag
Wasserfall am Keila-Fluss
Wasserfall am Keila-Fluss

13. Tag: Estl­ands West­küs­te und Bucht von Ri­ga

Auf der Via Bal­ti­ca Rich­tung Sü­den lohnt ein Ab­ste­cher zur Steil­küs­te an der West­küs­te Est­lands, auf dem Sie auch am mäch­ti­gen Was­ser­fall am Kei­la-Fluss hal­ten kön­nen. Wei­ter geht es nach Pär­nu, der Som­mer­haupt­stadt Est­lands mit quir­li­ger Strand­pro­me­na­de. Auch hier gibt es wie­der Ex­tra­näch­te für Strand­ur­laub.

Wer lie­ber am ein­sa­men Strand ba­det, fin­det schon we­ni­ge Ki­lo­me­ter süd­lich von Pär­nu, auf dem wei­te­ren Weg nach Ri­ga ent­lang der gleich­na­mi­gen Bucht, aus­gie­big Ge­le­gen­heit.

• Ta­ges­tour: ca. 250 km
• Über­nach­tung:
   - Stan­dard­klas­se: ***Ho­tel
   - Bu­si­ness­klas­se: ****Ho­tel
Schwarzhäuptergilde in Riga
Schwarzhäuptergilde in Riga

14. Tag: Ri­ga

Dom und Pe­tri­kir­che im Stil der Back­stein­go­tik sind Wahr­zei­chen der Han­se­stadt an der Dü­na. Mon­dä­ne Bür­ger­häu­ser im Nor­di­schen Ba­rock er­zäh­len von der Zeit, als Ri­ga die reichs­te Stadt der Welt war. Phan­tas­ti­sche Ju­gend­stil­bau­ten und Häu­ser in wei­te­ren Sti­len wie Klas­si­zis­mus oder Bau­haus in der Neu­stadt ge­ben dem Ort als ein­zi­gem im Bal­ti­kum ein groß­städ­ti­sches Flair.

• Über­nach­tung: wie am Vor­tag
Holzvilla in Jurmala
Holzvilla in Jurmala

15. Tag: Ab­rei­se oder Ver­län­ge­rung

Rück­ga­be des Miet­wa­gens am Flug­ha­fen Ri­ga.

Selbst­ver­ständ­lich kön­nen Sie auch im „Big Apple“ des Bal­ti­kums ver­län­gern, z.B. für ei­nen Aus­flug nach Jur­mala oder zum eth­no­gra­phi­schen Frei­licht­mu­se­um. Auch die Zep­pe­lin­han­gars, in de­nen sich der "Zen­tral­markt Ri­ga" be­fin­det, sind ei­nen Be­such wert.






Gerne helfen wir Ihnen

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Varianten für zwei Personen

Zwei Personen im Doppelzimmer Standardklasse
Zwei Personen im Doppelzimmer Businessklasse
Zwei Personen in Einzelzimmern Standardklasse
Zwei Personen in Einzelzimmern Businessklasse

Varianten für drei Personen

Drei Personen im Dreibettzimmer Standardklasse
Drei Personen im Dreibettzimmer Businessklasse
Drei Personen in 1 EZ + 1 DZ Standardklasse
Drei Personen in 1 EZ + 1 DZ Businessklasse

Varianten für vier Personen

Vier Personen im Familienzimmer Standardklasse
Vier Personen im Familienzimmer Businessklasse
Vier Personen in zwei DZ Standardklasse
Vier Personen in zwei DZ Businessklasse


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