Große Baltikum-Autoreise im Mietwagen
15-tägige Rundreise im Mietwagen - beliebig erweiterbar
Zum Vergrößern anklicken
"I did Europe in one week!" - No way! Überlassen Sie solche Rekorde getrost den Japanern und nehmen Sie sich mindestens zwei Wochen Zeit, um die sprachlich, kulturell, wirtschaftlich und historisch so verschiedenen Länder Estland, Lettland und Litauen auf einer Rundreise im Mietwagen kennen zu lernen. Diese können Sie übrigens weitgehend selbst gestalten, indem Sie an den Orten, die Sie intensiver erleben möchten, Zusatznächte buchen.
Die Fahrzeugklasse in der Grundvariante hängt von der Personenzahl ab. Andere Fahrzeugklassen sind optional buchbar. Die Mietwagen sind neuwertig und beinhalten Vollkaskoversicherung mit einer Selbstbeteiligung von EUR 430,-, die vor Ort beim Leistungsträger abzusichern ist. Extras wie Kindersitze, Lieferung an einen Wunschort, Ausschluss der Selbstbeteiligung, etc. sind auf Nachfrage möglich. Der Preis gilt bei Abgabe des Mietwagens zur gleichen Uhrzeit wie bei Übernahme. Bei späterer Abgabe kommt ein Aufpreis abhängig von der Wagenklasse hinzu. Info hierzu auf Anfrage.
Wählen Sie zwischen Standard- und Businessklasse mit entsprechenden Hotels bzw. Gasthäusern in größeren Städten. Kleinere Orte bieten meist geringere Auswahl an Hotels, so dass hier bei beiden Varianten im gleichen Haus übernachtet wird.
Wichtig:
Gleich, welche Variante Sie wählen, alle Übernachtungsmöglichkeiten sind so zentral wie möglich gelegen. Da die Altstädte in vielen Orten für den Autoverkehr gesperrt sind, logieren Sie dort an deren Rand.
Doch nun nehmen Sie sich erst einmal Zeit, in die ausführliche Reisebeschreibung einzutauchen und rufen Sie gerne an, wenn Sie hierzu Fragen haben. zutauchen und rufen Sie gerne an, wenn Sie hierzu Fragen haben.

• Sicherungsscheine •
14 Übernachtungen/Frühstück in ausgewählten Hotels der Standard- oder Businessklasse oder Gasthäusern •
Mietwagen ab/bis Flughafen Riga •
Straßenkarten und ausführliche Wegbeschreibung •
Tips für Restaurants sowie Kultur- und Freizeitangebote |

• An-/ Abreise per Flug •
Zusatznächte in jedem Ort •
Mietwagen anderer Kategorie als im Grundpreis angegeben •
Navigationsgerät
•
Vermittlung verschiedener Reiseversicherungen |
ab Euro 699,-
|
|
Wasserfall in Kuldiga1. Tag: Ankunft in Riga - Fahrt nach Kurland
Egal, ob Sie individuell anreisen oder mit einem Flug von Baltikum Tours, der Mietwagen steht am Flughafen Riga für Sie bereit. Auf Wunsch auch an jedem anderen Ort in Riga. Falls Ihr Flug in Riga spät abends ankommt, können Sie eine Zusatznacht vor der Rundreise dazubuchen.
Die Rundreise beginnt mit einer Fahrt in die lettische Provinz Kurzeme (Kurland), wo Sie in Kuldiga, dem ehemaligen Goldingen übernachten.
• Tagestour: ca. 150 km
• Übernachtung in Kuldiga
Typisch lettisches Holzhaus2. Tag: Kurzeme (Kurland)
Kuldiga liegt an der Venta (Windau), die hier über den mit 275 breitesten Wasserfall Europas sagenhafte 60 cm in die Tiefe stürzt. Die Kleinstadt hat, im Gegensatz zum mondänen und eher russisch geprägten Riga, das typisch lettische Flair mit kleinen Holzhäusern in liebevoll gepflegten Gärten.
Der NebelseeWer die lettische Provinz kennen lernen will, sollte hier Zusatznächte verbringen. Am nahe gelegenen Nebelsee, der mit sehr klarem Wasser aufwartet, kann man Ruder- und Segelboote mieten.
Wildpferde in KurlandIm Westen
Lettlands, kurz vor der Grenze nach
Litauen, liegt ein Naturpark, in dem Wildpferde zu bewundern sind. Wenn Sie auf dem Weg dorthin auf den Weiden blaue Kühe sehen, dann liegt es nicht daran, dass hier ein Werbefilm für Schokolade gedreht wird. Diese seltene Rasse wird hier noch gezüchtet.
Berg der KreuzeWenn Sie durchs Landesinnere anstatt entlang der Küste fahren, kommen Sie über Siauliai, wo ein Besuch am Berg der Kreuze lohnt. Zehntausende Kreuze erinnern hier an die während der Sowjetdiktatur Verschleppten.
Straßencafé in KlaipedaIn
Klaipeda (Memel) angekommen lohnt sich ein Spaziergang über den Theaterplatz, auf dem eine Skulptur des Ännchens von Tharau zu sehen ist. Das Dinner empfehlen wir abseits des touristischen Rummels in einem sonst nur von Einheimischen besuchten Straßencafé in einer Fußgängerzone. Für kleines Geld erhalten Sie typische Landeskost und sind bei dem „besten Bier der Welt“ schnell in Kontakt mit den Einwohnern der Hafenstadt.
• Tagestour: ca. 180 km
• Übernachtung:
- Standardklasse im
Gasthaus in der Altstadt von Klaipeda
- Businessklasse: ****Hotel
Kurische Nehrung3. Tag: Kurische Nehrung
In wenigen Minuten bringt Sie die Fähre über das Haff auf die
Kurische Nehrung. Entdecken Sie romantische Fischerhütten und das Thomas-Mann-Haus in
Nida (Nidden), den Hexenberg bei
Juodkrante (Schwarzberg), wandern Sie über riesige Wanderdünen und durch das Elchbruch oder baden Sie an der Seeseite der Nehrung in der hier sehr sauberen Ostsee.
Wer die Nehrung intensiver erleben möchte, kann Zusatznächte in Klaipeda oder Nida buchen.
Grundsätzlich bieten wir die Übernachtung bewusst in Klaipeda an. Dort ist das Preis-Leistungsverhältnis wesentlich besser als auf der Nehrung und Sie finden viele gute Restaurants, Cafes und Kneipen, welche es auf der Halbinsel kaum gibt oder die wir nicht empfehlen können. Auf Wunsch können Sie auch auf der Nehrung übernachten, bitte wenden Sie sich hierzu telefonisch oder per E-Mail an uns.
• Tagestour: ca. 120 km
• Übernachtung: wie am Vortag
Memeldelta4. Tag: Memelland und Kaunas
Wer schnell von Klaipeda nach
Kaunas kommen möchte, fährt über die Autobahn. Schönere Aussichten bietet jedoch der Weg durch das Tal des Nemunas (Memel). In den Flussauen brüten pro Fläche mehr Störche als in jedem anderen Gebiet Europas, auf dem gegenüberliegenden Ufer der Memel sieht man das ehemalige Tilsit, heute Sowjetsk genannt. Wenn Sie tiefer in das Memelland eintauchen möchten, lohnt es sich, den Aufenthalt in Klaipeda zu verlängern. Unbedingt sehenswert ist die Insel Rusne im Memeldelta, in dem unzählige Wasservögel brüten.
Weißer Schwan in KaunasGenießen Sie den Nachmittag in der „litauischsten“ Stadt des Landes und sehen Sie selbst, ob die Frauen hier noch schöner sind und das Bier noch besser schmeckt, wovon jeder Einwohner fest überzeugt ist.
• Tagestour: ca. 220 km (Autobahn) oder 235 km entlang der Memel
• Übernachtung:
- Standardklasse im
Gasthaus in der Altstadt von Kaunas
- Businessklasse: ****Hotel
Wasserburg Trakai5. Tag: Über Trakai nach Vilnius
In einer guten Stunde haben Sie Trakai erreicht. Die Besichtigung der
Wasserburg, Litauens Symbol für den erfolgreichen Kampf gegen die Kreuzritter, ist ein absolutes Muss. Anschließend können Sie auf einer gemütlichen Dampferfahrt oder einem Segeltörn die Seenkette befahren.
Botschaft der Republik UzupisBis Vilnius ist es dann nur noch ein Katzensprung. Lassen Sie den Tag bei einem Bier in der „Botschaft der freien Republik Uzupis“, dem Stammlokal der Künstlerszene am Ufer der Vilna ausklingen.
• Tagestour: ca. 110 km
• Übernachtung:
- Standardklasse im
Gasthaus in der Altstadt von Vilnius
- Businessklasse: ****Hotel
Kazimirkirche in Vilnius6. Tag: Vilnius
Vilnius ist für seine unzähligen barocken Kirchen berühmt. Nicht weniger schön sind die gotische Annenkirche, Kathedrale und Rathaus im klassizistischen Stil sowie die russisch-orthodoxen Kirchen. Doch Vilnius besticht nicht nur durch seine Sehenswürdigkeiten. Die auch „Rom des Nordens“ genannte Stadt überrascht mit südländischem Flair. In der Piliesgatve, der Fußgängerzone in der Altstadt vom Gdiminas-Turm zum Rathaus, reiht sich ein Straßencafe an das andere, Straßenmusikanten und Gaukler buhlen um Aufmerksamkeit und überhaupt scheint ab dem Nachmittag Sehen und Gesehenwerden die wichtigste Beschäftgung zu sein.
• Übernachtung: wie am Vortag
Bach im Aukstaite-Nationalpark7. Tag: Aukstaitija-Nationalpark
Auf der Fahrt nach Daugavpils lohnt ein Abstecher zum Aukstaitija-Nationalpark. Bewaldete Hügel wechseln ab mit durch klare Bäche verbundene Seen, an deren Ufern bunt bemalte Holzhäuser und klapprige Mühlen stehen. Weiter geht es durch das wunderschöne, inmitten von drei Seen gelegene Städtchen Zarasai nach Daugavpils in Lettland.
• Tagestour: ca. 170 km
• Übernachtung: ***+Hotel
Daugava-Fluss8. Tag: Daugavpils und Daugavas loki
Daugavpils, die zweitgrößte Stadt Lettlands, die im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört wurde, gehört heute sicher nicht zu den schönsten Orten des Landes. Doch zum einen kann man hier die russische Seele erleben - über die Hälfte der Einwohner wurden aus Russland während der sowjetischen Besatzung angesiedelt - und zum anderen dient sie als Ausgangspunkt zum Naturpark Daugavas loki. Trocken- und Feuchtwiesen entlang den Mäandern der Daugava wechseln mit bewaldeten Schluchten und Steilhängen ab. Urgestein, Findlinge und 755 verschiedene Farnarten wollen entdeckt werden - Natur pur abseits touristischer Pfade. Wer den Park in Ruhe erkunden will, sollte eine Verlängerungsnacht in Daugavpils buchen. Ziel des Tages ist Cesis.
• Tagestour: ca. 172 km
• Übernachtung: ***+Hotel
Burg Turaida9. Tag: Gauja-Nationalpark
Cesis, die ehemalige Hansestadt Wenden, bildet das östliche Tor zum
Gauja-Nationalpark, der die wohl faszinierendste Mischung aus Natur und Geschichte im Baltikum darstellt. In den Burgen des Schwertbrüderordens in Cesis und
Sigulda meint man noch die Schwerter klingen zu hören, die man mit Vorliebe gegen den Bischof von Riga schwang. Der verschanzte sich in Turaida am gegenüberliegenden Ufer der Gauja. Vom Bergfried seiner Burg genießen Sie den Blick über die Mäander des Flusses.
Mit einer Zusatznacht in Cesis können Sie die Gauja im Kanu hinunter paddeln. Nachmittags Fahrt nach Tartu.
• Tagestour: ca. 170 km
• Übernachtung:
- Standardklasse: ***Hotel
- Businessklasse: ****Hotel
Universität Tartu10. Tag: Tartu (Dorpat)
Als
Tartu noch Dorpat hieß, lag hier die einzige deutschsprachige Universität im Reich des Bären. Heute ist die Hochschule der Stolz des modernen Estland, ihre medizinische Fakultät genießt einen weltweit anerkannten Ruf. Anders als im mittelalterlichen Tallinn kann man hier viele klassizistische Bauten sehen.
Auf der Fahrt in den Lahemaa-Nationalpark lohnt sich ein Halt am Peipsijärv, einem der größten Seen Europas. Wer noch eine Zusatznacht in Tartu einlegt, kann die Fischerdörfer am südlichen Peipussee besuchen. In den altgläubigen, russisch-orthodoxen Gemeinden scheint die Zeit seit Jahrhunderten still zu stehen.
• Tagestour: ca. 150 km
• Übernachtung: In einem zum Hotel umgebauten Gutshof im Lahemaa-Nationalpark
Moor in Lahemaa11. Tag: Lahemaa-Nationalpark
Lahemaa heißt auf deutsch „Land der Buchten“ und so präsentiert sich der erste Nationalpark der ehemaligen Sowjetunion denn auch mit unzähligen Buchten, Inseln und Halbinseln. Hier finden Sie noch Ihren einsamen Traumstrand am finnischen Meerbusen. Der direkt dahinter anschließende Kiefernwald wurde während Jahrzehnten als militärisches Sperrgebiet zum Urwald. Hier finden Sie Beeren und Pilze in unglaublicher Menge und Artenreichtum, Elche und sogar Schwarzbären. Ausgedehnte Moore, in denen seltene Pflanzen wie der Fleisch fressende Sonnentau wachsen, werden von munteren Bächen entwässert, an denen Biber ihre Burgen bauen. Am Glint, einer Bruchkante im Muschelkalk, sind viele Wasserfälle, wie zum Beispiel der
Jägala-Wasserfall zu finden.
Gutshof aus dem 14. Jh.Entlang dem Glint stehen auch viele
Gutshöfe und Herrenhäuser, gegründet von deutschen
Schnapsbaronen, die ein Vermögen mit dem Brennen von Wodka verdienten. In einem der schönsten Höfe aus dem 14. Jh. übernachten Sie.
Dorfkrug im FischerdorfWer intensive Natur erleben möchte, sollte hier Zusatznächte buchen. Gelegenheit, die fischreiche Küche der Gegend mit so abstrus klingenden Namen wie „Urvapuuder“ und „Mulgipuuder“ zu entdecken. So oder so, irgendwann geht es weiter nach Tallinn.
• Tagestour: ca. 80 km
• Übernachtung:
- Standardklasse: ***Hotel
- Businessklasse: ****Hotel
Stadtmauer von Tallinn12. Tag: Tallinn (Reval)
Tallinn, das in den Jahrhunderten deutscher Herrschaft Reval hieß, wird wegen seiner kleinen gotischen Häuser in engen Gassen als „Puppenstube des Baltikums“ bezeichnet. Entdecken Sie Cafés mit selbst gemachten Pralinen und Kuchen in mittelalterlichen Gewölben, die längste, erhaltene Stadtmauer Europas mit 26 von einst 45 Wehrtürmen, zahlreiche
Gilden und
Klöster. Doch schon im Mittelalter präsentierte sich Reval mit dem damals höchsten Gebäude der Welt als mächtiger Partner im Bund der Hanse. Und auch heute ist die Stadt am finnischen Meerbusen Vorreiter des wirtschaftlich aufstrebenden „Baltischen Tigers“, wovon Glaspaläste im Geschäftsviertel zeugen. Bei einer Rundfahrt darf ein Besuch des
Lauluväljak (Sängerfeld), auf dem die „Singende Revolution“ ihren Höhepunkt fand, nicht fehlen.
Natürlich können Sie auch in Tallinn Zusatznächte buchen.
• Übernachtung: wie am Vortag
Wasserfall am Keila-Fluss13. Tag: Estlands Westküste und Bucht von Riga
Auf der Via Baltica Richtung Süden lohnt ein Abstecher zur Steilküste an der Westküste Estlands, auf dem Sie auch am mächtigen Wasserfall am Keila-Fluss halten können. Weiter geht es nach
Pärnu, der Sommerhauptstadt Estlands mit quirliger Strandpromenade. Auch hier gibt es wieder Extranächte für Strandurlaub.
Wer lieber am einsamen Strand badet, findet schon wenige Kilometer südlich von Pärnu, auf dem weiteren Weg nach Riga entlang der gleichnamigen Bucht, ausgiebig Gelegenheit.
• Tagestour: ca. 250 km
• Übernachtung:
- Standardklasse: ***Hotel
- Businessklasse: ****Hotel
Schwarzhäuptergilde in Riga14. Tag: Riga
Dom und Petrikirche im Stil der Backsteingotik sind Wahrzeichen der Hansestadt an der Düna. Mondäne Bürgerhäuser im Nordischen Barock erzählen von der Zeit, als
Riga die reichste Stadt der Welt war. Phantastische Jugendstilbauten und Häuser in weiteren Stilen wie Klassizismus oder Bauhaus in der Neustadt geben dem Ort als einzigem im Baltikum ein großstädtisches Flair.
• Übernachtung: wie am Vortag
Holzvilla in Jurmala15. Tag: Abreise oder Verlängerung
Rückgabe des Mietwagens am Flughafen Riga.
Selbstverständlich können Sie auch im „Big Apple“ des Baltikums verlängern, z.B. für einen Ausflug nach
Jurmala oder zum
ethnographischen Freilichtmuseum. Auch die Zeppelinhangars, in denen sich der "Zentralmarkt Riga" befindet, sind einen Besuch wert.